Steuerberater: Ein notwendiges „Übel“

Der Steuerberater ist leider ein „Notwendiges Übel“ für jeden Unternehmer oder Selbständigen. Ein Tod geschwiegenes Thema. Sie kosten Arsch viel Geld und bewegen erst Ihren Hintern wenn Sie einen Stiefel spüren. Warum ich so Hart ins Gericht mit Ihnen gehe liegt auf der Hand. Bis heute habe ich fünf Steuerberater verschlissen und das nicht ohne Grund. Einen „Berater“ habe ich in keinen gesehen, sondern nur welche die Ihre Pflicht erledigen. Nicht mehr und nicht weniger. Dennoch bin mir sicher, dass es dort draußen tatsächlich Steuer- „Berater“ gibt für den der Unternehmer im Vordergrund steht. Ein Steuerberater sollte euch tatsächlich beraten und euch zur Seite stehen, vor allem in der Anfangszeit ohne nach jedem Telefonat die Gebühren zu erhöhen. Tipp: Bohrt nach wenn Ihr in der Rechnung Positionen wie „Auslage pauschalen“ findet. Meistens sind diese nicht berechtigt!

Steuerberater Honorare bemessen sich nach einer Tabelle und Umsatzfaktoren. Darüber hinaus liegt es im ermessen des Beraters mehr Geld für seine Leistungen zu verlangen. Theoretisch könnten sie auch weniger verlangen um einen Existenzgründer nicht direkt in die Kosten Pfanne zu hauen. Leider sind nur die wenigsten dazu bereit. Klar, die Sessel Pupser haben einige Zeit studiert um den Titel zu erlangen, aber glaubt mir das interessiert mich nicht. Eure Unterlagen werden überwiegend von Azubis oder Aushilfskräften bearbeitet. Die Wahrheit ist, dass die Daten mit ein paar Klicks in einem Programm gespeist werden und dafür verlangen Sie Arsch viel Geld!

Ein Unternehmer sollte Wissen was der Steuerberater da von sich gibt!

Brutto oder Netto, Ist oder soll Besteuerung, Umsatzsteuer oder Mehrwertsteuer? Chinesisch oder Japanisch? Um zu verstehen was der Steuerberater da von sich gibt, solltet Ihr euch im Vorfeld gut mit diesen Begriffen vertraut machen. Der Steuerberater erkennt sofort aus welchem Holz sein Mandant geschnitzt ist.

Auf den Richtigen kommt es an!

Bevor Ihr euch für den erst Besten entscheidet, empfehle ich euch mindestens drei oder vier Angebote einzuholen. Achtet dabei auf euer Bauchgefühl. Ja! Mann kann sogar über das Honorar des Beraters verhandeln. Wenn Ihr euch für einen entschieden habt, dann vereinbart eine Preisgarantie für ein Jahr. Ihr steht am Anfang und da sollten die Steuerberaterkosten euch nicht die Laune verderben. Langfristig gesehen Lohnt es sich für beide Partein. Läuft das Geschäft gut, kann mann ihm auch ein paar Euros mehr zahlen. Kleiner Tipp: Wer macht schon seine Buchhaltung selber, oder hast Du die Zeit hierfür? Bei umfangreicheren Kapitalgesellschaften wie GmbH oder UG oder Co. ist es ratsam die Steuerangelegenheiten in studierte Hände zu geben. Wer dennoch Spaß und Zeit für die Materie „Steuern“ hat und idealerweise ein Einzelunternehmen ist, kann dieses auch mit der Unterstützung von Fachliteratur selber in die Hand nehmen. So kompliziert ist es auch nun nicht.

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